Ein wenig Geschichte

Cagliari - Der Hügel Buoncammino aus dem Dach der Hirche gesehen.


Als die Kapuziner im Jahre 1591 nach Cagliari kamen, erhielten sie die Erlaubnis, ihr Kloster auf dem Hügel Buoncammino zu errichten, der zu jener Zeit außerhalb der Stadt lag. Die Kirche wurde, wie viele andere dieses Ordens, dem hl.Antonius von Padua geweiht. Die Architektur, einfach in ihrer Struktur und bescheiden in ihrem Umfang und Stil, spiegelt die Lebensart der Kapuziner wider, wie sie auch offiziell in den ersten Gründungsregeln des Ordens festgelegt worden ist. Vor der Errichtung des Heiligtums (1950), hatte die Kirche nur die Kapelle auf der rechten Seite; auf der linken Seite war eine glatte Wand, die keinen Zugang zu anderen Räumen hatte. Das Innere war und ist noch von einer Einfachheit und Wesentlichkeit, die der Geistigkeit und der Tradition der Kapuziner entspricht. Kaum ein Werk von künstlerischemWert: außer einigen Altarbildern aus dem 17. und 18. Jhd. und mehreren marmornen Antependien aus dem 18.Jhd. Eine ausführlichere Beschreibung kann man in dem "Führer durch das Heiligtum" finden. Die wirklichen Schätze dieser Kirche sind die sterblichen Überreste der drei "Heiligen", die, wie bereits erwähnt wurde, in verschiedenen Epochen mit ihrer heiligen Lebensfiihrung das Kloster zu Ehren brachten: der hl. Ignatius von Laconi dessen Heiligkeit offiziell von der Kirche im Jahre 1951 anerkannt wurde; Fra Nicolò von S. Vero Milis, der fiir den hl.Ignatius Vorbild und Anhaltspunkt war; und Fra Nicola von Gesturi, der noch in der Erinnerung derer lebt, die ihn kennengelernt haben. Alle drei waren bescheidene Bettelmönche: viel besser als betteln jedoch, konnten sie den Notleidenden Ratschläge, Erleichterung und Fürbitten schenken. Sie waren große und unvergeßliche Persönlichkeiten in der Geschichte der Stadt; jetzt ruft eine große Anzahl von Leute sie als ihre Fürbitter an. Das alte Klostergebäude, das gleichzeitig mit der Kirche entstanden war, gehört heute nicht mehr den Mönchen, die im Jahre 1866 durch ein Gesetz enteignet wurden. Es beherbergt das Altenheim "Vittorio Emanuele III". Erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts, gelang es den Mönchen, ein Grundstück auf der gegenüberliegenden Seite der Kirche zu erwerben, auf dem sie das heutige Klostergebäude errichteten. Die Fassade der Kirche, die im Laufe der Jahre mehrere Male verändert wurde, ist aus neuerer Epoche. Auf dem Platz gegenüber, steht ein kleines Bronzedenkmal von dem Bildhauer F.D'Aspro, das dem Heiligen von Laconi gewidmet ist.




Willkommen
Wenn Ihr mehr wissen wollt....





For information contact
P. MARCO TARCISIO MASCIA

markus@mbox.vol.it